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Biden verspricht Impfstoff bis Ende Mai

04.03.2021 • 12:55 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
US-Präsident Joe Biden (im Hintergrund: Vize-Präsidentin Kamala Harris)
US-Präsident Joe Biden (im Hintergrund: Vize-Präsidentin Kamala Harris) (c) AFP (JIM WATSON)

Präsident Joe Biden macht allen US-Bürgern Impfangebot bis Ende Mai.

US-Präsident Joe Biden versprach nun, dass schon bis Ende Mai genügend Corona-Impfstoff für alle Erwachsenen im Land zur Verfügung stehen werde. Bisher hatte Biden das Erreichen dieses Meilensteins im Kampf gegen das weltweit grassierende Virus bis Ende Juli angestrebt. Seit Beginn der dortigen Impfkampagne erhielten knapp 52 Millionen Menschen mindestens eine Impfung, gut 26 Millionen Menschen bekamen bereits beide Impfungen, wie aus Daten der Gesundheitsbehörde CDC hervorging.

In den USA sind binnen eines Tages 1819 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus registriert worden. Diese Zahl für Dienstag meldete die Johns-Hopkins-Universität (JHU) in Baltimore Mittwochfrüh (MEZ) auf ihrer Internetseite. Der bisherige Höchstwert an Corona-Toten wurde am 12. Jänner mit 4.398 verzeichnet. Die Zahl der registrierten Neuinfektionen in den USA binnen 24 Stunden erreichte am Dienstag JHU zufolge 53.544. Seit Anfang des Jahres ist sie damit stark gesunken – von über 200.000 pro Tag auf zuletzt durchschnittlich gut 60.000. Experten warnen jedoch, dass es auch wegen der neuen Varianten des Virus erneut zu einem Anstieg kommen könne.

In den USA mit rund 330 Millionen Einwohnern haben sich nach Daten der JHU bisher 28,7 Millionen Menschen mit dem Erreger SARS-CoV-2 infiziert, mehr als 516.000 Menschen starben. In absoluten Zahlen gemessen sind das mehr als in jedem anderen Land der Welt. In Brasilien, das von der Pandemie ebenfalls stark getroffen ist, lag die Zahl der am Dienstag registrierten Neuinfektionen mit 59.925 höher als in den USA, wie aus den Daten des Gesundheitsministeriums und der JHU hervorging.