Sport

Auböck gehört zu den Besten der Welt

11.04.2021 • 11:44 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Felix Auböck
Felix Auböck APA/AFP/CHRISTOPHE SIMON

Felix Auböck ist auf dem besten Weg zum nächsten Schwimm-Star.

Ein Österreicher mischt derzeit die Schwimm-Bestenlisten gehörig auf. Felix Auböck hat in Stockholm seine Paradedisziplin, 400 Meter Freistil, in 3:44,51 Minuten bewältigt, liegt damit weltweit auf Rang drei und in Europa gar unangefochten an der Spitze. Über 200 Meter (1:45,70 Minuten) ist er die Nummer zwei der Welt – und so einer der großen Favoriten für die EM in Budapest (10. bis 23. Mai) sowie Mitfavorit für die Olympischen Spiele in Tokio (23. Juli bis 8. August).

Das Paradoxe: Auböcks bestechende Form hält schon lange an, wurde aber ausgerechnet durch seine längste Trockenperiode überhaupt beschleunigt. „Zwei Wochen lang habe ich zu Beginn der Pandemie kein Wasser gesehen“, erzählt er, so lange wie noch nie in seiner Zeit als Leistungssportler. Die ersten Trainingseinheiten hat er im 15 Grad kalten Meer vor San Diego (USA) absolviert. „Wie bei allen anderen hat sich alles verändert. Man beginnt, über alles nachzudenken. Ich habe die Situation als Chance genutzt und den richtigen Weg für mich gefunden“, erzählt Auböck.

„Dieser Schritt war nie vorgesehen“

Das scheint zu gelingen. Auböck ist einer der aussichtsreichen rot-weiß-roten Sportler auf Olympiamedaillen. Neben 200 und 400 Meter Freistil schaffte er die Qualifikation auch über 800 und 1500 Meter. Keine einfache Situation, mit Vorschusslorbeeren nach Tokio zu fliegen, möchte man meinen. „Ich war schon in einer ähnlichen Situation, als ich als Schnellster zur EM kam und Vierter wurde. Ich weiß, was Druck machen kann.“ Doch er kann damit umgehen. „Es gibt zehn Leute, die gewinnen können. Es ist schwer, das zu lernen, weil das einschüchternd sein kann, aber: Ich freue mich darauf, mit ihnen zu schwimmen.“