Mobilität

Wo E-Mobilität heuer gefördert wird

24.01.2022 • 21:36 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Auch bei Motorrädern vesucht die Regierung Anreize für den Umstieg zu schaffen
Auch bei Motorrädern vesucht die Regierung Anreize für den Umstieg zu schaffen megaflopp – stock.adobe.com

167,2 Millionen Euro stellt Österreich für die Förderung zur Verfügung.

Die Förderung von E-Zweirädern wird heuer fortgesetzt und sogar erhöht. Der Kauf eines E-Motorrads wird mit 1900 Euro unterstützt. Bei einem E-Moped sind es 800 Euro und bei einem E-Leichtmotorrad 1200 Euro, teilte am Montag das Klimaschutzministerium mit. Partner der Aktion ist die Arge2Rad, der Dachverband der Zweiradimporteure und der Zweiradindustrie.

In Summe stehen für heuer 167,2 Millionen Euro zur Verfügung. Rund die Hälfte davon wird über Mittel des Corona-Wiederaufbaufonds der Europäischen Kommission beigesteuert. In Summe liegt die nun aufgestockte E-Mobilitätsförderung also deutlich über den 100 Millionen Euro aus dem Vorjahr. Der Fachhandel beklagt allerdings die Halbierung der Förderung für E-Firmenautos. Das könnte die Bestellungen dämpfen.

5000 Euro für private E-Autos

Was neben dem Erwerb der Zweiräder heuer noch unterstützt wird? Etwa der Kauf eines privaten E-Autos mit 5000 Euro. Zumindest, solange das Fahrzeug unter einem Listenpreis von 60.000 Euro liegt. Gefördert wird aber auch das Bauen von Ladeinfrastruktur. Für „Wallboxes“ gibt es 600 Euro, für Gemeinschaftsanlagen in Mehrparteienhäusern 1800 Euro und für betriebliche und öffentliche Schnellladestationen bis zu 30.000 Euro.

Anträge können ab 1. Februar via umweltfoerderung.at eingereicht werden. Die neue E-Mobilitätsoffensive für Privatpersonen wird – abhängig von den verfügbaren Mitteln – bis längstens März 2023 laufen.