Österreich

Neue Wirtschaftshilfen in Österreich

17.01.2021 • 16:10 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
++ THEMENBILD ++ CORONAVIRUS / FINANZIERUNG
++ THEMENBILD ++ CORONAVIRUS / FINANZIERUNG (c) APA/BARBARA GINDL (BARBARA GINDL)

Lockdown wird verlängert, Existenznöte in vielen Betrieben sind enorm.

Der abermals verlängerte Lockdown droht die Wirtschafts- und Arbeitsmarktkrise weiter zu verschärfen. Die Regierung kündigte am Sonntag weitere – und auch neue – Hilfsinstrumente für betroffene Betriebe an. Ein Überblick:

„Beihilferahmen für den Fixkostenzuschuss II erhöht“

Ein Problem bleibe, dass laut EU-Recht jedes Unternehmen in Summe als Beihilfe maximal 3 Millionen Euro für den Verlustersatz bzw. 800.000 beim Fixkostenzuschuss erhalten darf und der neue Ausfallsbonus dort hineingerechnet wird. Österreich bemühe sich gemeinsam mit Deutschland, Dänemark und Tschechien um eine Erhöhung dieses Deckels, so Blümel. Ein erster Erfolg sei beim Beihilferahmen von 800.000 Euro für den Fixkostenzuschuss II in den Verhandlungen mit der EU-Kommission gelungen. Dieser werde um 200.000 Euro aufgestockt.

Laut Blümel wurden ingsgesamt bisher rund 31 Milliarden Euro an Wirtschaftshilfen rechtsverbindlich zugesagt oder ausbezahlt.