Österreich

Das sind die neuen Corona-Maßnahmen

19.10.2020 • 13:00 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Das Corona-Quartett kehrt zurück: Nach dem Gespräch mit den Landeshauptleuten will die Regierung neue Maßnahmen bekanntgeben.
Das Corona-Quartett kehrt zurück: Nach dem Gespräch mit den Landeshauptleuten will die Regierung neue Maßnahmen bekanntgeben. APA/ROLAND SCHLAGER

Die verkündeten Corona-Maßnahmen treten ab Freitag in Kraft.

Die Regierung – das gewohnte „Corona-Quartett“ Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP), Vizekanzler Werner Kogler, Gesundheitsminister Rudolf Anschober (beide Grüne) und Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) hat neue Einschränkungen verkündet, um der Zunahme der Covid-Infektionen Herr zu werden. Kurz sprach bei einer Pressekonferenz im Bundeskanzleramt nach einer Videokonferenz mit den Landeshauptleuten von einem „rot-weiß-roten Kraftakt“, der nun notwendig sei. „Die Schritte sind unpopulär, aber notwendig“, so Kurz.

Folgende Einschränkungen treten mit Freitag, null Uhr – also mit Beginn der Herbstferien – in Kraft und gelten mindesten für vier Wochen:

Verschärfungen bei Veranstaltungen und privaten Zusammenkünften

„Das gilt überall. Das betrifft das Restaurant genauso wie den Yoga-Kurs“, sagte Kurz. Ausgenommen sind nur Veranstaltungen in beruflicher Ausübung und Begräbnisse. Der private Wohnbereich ist aber vom Wirkungsbereich des Covid-Maßnahmengesetzes ausgenommen. „Es gibt aber die dringende Empfehlung, sich dort daran zu halten“.

Zudem appelliert die Regierung, vor allem zu „Halloween“ und Allerheiligen, dass es keine Feiern gibt bzw. Friedhofsbesuche nur mit dem eigenen Haushalt und ohne große Familienfeste stattfinden sollen.

Verschärfungen in der Gastronomie

Eine – vorab diskutierte – österreichweiten Vorverlegung der Sperrstunde ist vorerst vom Tisch; sie bleibt vorerst bei 1 Uhr früh,

Maßnahmen in Altersheimen

Zuletzt müssen Personen, die aus dem Ausland einreisen und in „körpernahen Berufen“ arbeiten, verpflichtende Corona-Tests ablegen.

Zu den umstrittenen „Gesichtsschildern“, die nicht dieselbe Schutzwirkung wie Masken haben, will Anschober noch die Ergebnisse einer Studie abwarten, bevor er eine Entscheidung trifft.