Facebook setzt neue Maßnahmen gegen Online-Mobbing

13.10.2021 • 21:52 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Facebook setzt neue Maßnahmen gegen Online-Mobbing

Der in der Kritik stehende Internetriese Facebook verschärft seine Richtlinien im Kampf gegen Online-Mobbing. So sollen besonders gefährdete Nutzer wie Opfer von Gewalt oder Regierungskritiker vor „Massen-Mobbing und Einschüchterung“ durch ein koordiniertes Vorgehen anderer Nutzer geschützt werden, wie Facebook am Mittwoch erklärte. Ein solches koordiniertes Vorgehen soll auch dann unterbunden werden, wenn die Inhalte an sich nicht gegen die Facebook-Richtlinien verstoßen.

Der Konzern will auch den Schutz von bekannten Nutzern wie Politikern, Prominenten und Kunstschaffenden verbessern. So sollen Inhalte mit „erniedrigenden oder sexualisierten Attacken“ gelöscht werden. Das umfasst unter anderem mit Photoshop bearbeitete Fotos mit einer sexuellen Botschaft oder abschätzige Bemerkungen über das Äußere.

Der Schutz soll auch für jene gelten, die nicht willentlich zu Bekanntheit gekommen sind, etwa Menschenrechtsaktivisten oder Journalisten, wie Facebook hervorhob. In solchen Fällen seien von Mobbing häufig Frauen, Nicht-Weiße und Mitglieder der LGBTQ-Gemeinschaft betroffen.