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Gästeansturm im Land noch mäßig

12.12.2021 • 19:55 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
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Hotel Mondschein, Kaltenberghütte Markus Kegele (Symbolbild)

„Vom Vollbetrieb sind wir noch weit weg“, sagte der Tourismusdirektor.

Der österreichweite Lockdown ging am Samstag zu Ende. Am Sonntag wurde in den Bundesländern Vorarlberg, Tirol und Burgenland die Hotellerie und Gastronomie aufgesperrt, der Gästeansturm war nach ersten Berichten mäßig. In Wien waren die Christkindlmärkte wieder offen, am größten Markt am Rathausplatz wurde zunächst irrtümlich ein Corona-PCR-Test verlangt. In Oberösterreich wird erst am 17. Dezember wieder aufgesperrt.

Vorarlberg hat am Sonntag nach dem Lockdown wieder aufgesperrt. „Vom Vollbetrieb sind wir noch weit weg“, sagte Vorarlbergs Tourismusdirektor Christian Schützinger im APA-Gespräch. Rund zehn Prozent der Hotels und Beherbergungsbetriebe hätten am Sonntag geöffnet, am kommenden Wochenende werden es aber bereits etwa 80 Prozent sein. Wie in der Hotellerie war auch in der Gastronomie die Erleichterung groß. Die Lokale öffneten zum Großteil. Von Gäste-Autokolonnen und ähnlichem war am Sonntag in Vorarlberg keine Spur. Die Betriebe hätten den Sonntag vor allem zum „Einarbeiten“ und vorbereiten auf die nun endlich startende Wintersaison genutzt, so Schützinger. „Die Erleichterung ist groß. Es herrscht durchaus eine gelöste Stimmung, wenn auch viel Respekt“, beschrieb Vorarlbergs oberster Touristiker die Stimmung. Man taste sich nun langsam an den Vollbetrieb heran. Positiv sei am Sonntag in den Skigebieten etwa gewesen, dass durchaus verstärkt Tagesausflügler aus Bayern oder Baden-Württemberg die Vorarlberger Skipisten bevölkerten.

Ansturm im Bregenzerwald

Unterdessen berichtete der ORF Vorarlberg, dass sich Sonntagfrüh an so manchem Skikarten-Schalter im Bregenzerwald lange Schlangen bildeten. Der Grund: Auch Saisonkarten-Besitzer mussten sich – zum Teil erneut – für das Skigebiet mit dem Impfzertifikat registrieren lassen. Verschärft hat sich die Situation auch dadurch, dass nicht nur Tageskartenkäufer ihr Impfzertifikat zeigen mussten, sondern auch „3-Täler-Pass“-Besitzer, die sich bereits in einem anderen „3-Täler-Pass“-Skigebiet registriert haben. Der Grund seien unterschiedliche Karten-Systemanbieter. Schützinger zeigte sich aber optimistisch, dass sich alles bald einspielen werde.