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644 Neuinfektionen

15.05.2021 • 13:26 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Auswertung von Gurgel-PCR-Tests in Wien
Auswertung von Gurgel-PCR-Tests in Wien AP

Die Lage bessert sich zunehmend.

Mit 644 neuen Corona-Infektionen seit Freitag liegt die Zahl weit unter dem Schnitt der vergangenen sieben Tage (911). Die Sieben-Tages-Inzidenz betrug 71,6 Fälle auf 100.000 Einwohner. Mit Samstag gibt es in Österreich 11.151 aktive Fälle, um 1.651 weniger als am Freitag.

15 Todesfälle gab es laut Gesundheitsministerium seit gestern (Sieben-Tages-Schnitt: täglich 13,7). Insgesamt hat die Covid-19-Pandemie seit Ausbruch 10.470 Tote in Österreich gefordert. Pro 100.000 Einwohner sind seit Beginn der Pandemie 117,6 Menschen mit Covid-19 gestorben.

Im Krankenhaus lagen am Samstag (Stand: 9.30 Uhr) 973 Covid-Patienten, das sind um 19 weniger als am Freitag, 321 davon auf Intensivstationen (minus einer Person seit gestern, minus 84 innerhalb einer Woche).

Die Positiv-Rate der innerhalb von 24 Stunden eingemeldeten PCR-Tests (54.303 aussagekräftig) betrug 1,2 Prozent. Dieser Wert liegt unter dem Schnitt der vergangenen Woche (durchschnittlich 1,5 Prozent der PCR-Tests positiv).

Neuinfektionen nach Bundesländern

Burgenland: 14
Kärnten: 39
Niederösterreich: 101
Oberösterreich: 177
Salzburg: 33
Steiermark: 99
Tirol: 82
Vorarlberg: 51
Wien: 48 

Tests kosteten bisher 182 Millionen

Bis 31. März wurden alleine für die behördlichen angeordneten PCR-Tests bei Verdachtsfällen und den Kontaktpersonen von Infizierten sowie Screeninguntersuchungen (etwa in Altersheimen) 182,108 Millionen Euro ausgegeben, berichtete die Tageszeitung „Kurier“ unter Berufung auf das Gesundheitsministerium. Die Kosten für Personal, Teststraßen, Testkits und anderes Material werde zum Teil vom Bund, zum Teil von den Ländern bezahlt. Die große Abrechnung sei hier noch ausständig.

Unternehmen erhalten je Test einen Zuschuss von zehn Euro, „macht bisher bereits 28 Millionen Euro“, schreibt der „Kurier“. Apotheken wird eine Pauschale von 25 Euro je Test erstattet. Bei 4,75 Millionen Abstrichen bis Freitag sind bisher Kosten von 118,75 Millionen Euro entstanden. Die Beschaffung der Wohnzimmer-Tests, gratis in Apotheken erhältlich, haben den Bund bis Anfang Mai weitere 82,7 Millionen Euro gekostet. Noch nicht abgerechnet seien Kosten für die Abgabe dieser Kits (pro Packung erhalten die Apotheken zehn Euro). „Alle diese genannten Posten läppern sich bereits auf 411,558 Millionen Euro“, heißt es in dem Artikel.

11,9 Prozent zweimal geimpft

84.777 Impfungen sind am Freitag durchgeführt worden. Insgesamt haben laut den Daten des E-Impfpasses 2.923.125 bereits zumindest eine Teilimpfung erhalten: Das sind 32,8 Prozent der Bevölkerung. 1.056.056 und somit 11,9 Prozent der Österreicher sind bereits voll immunisiert.

Am höchsten ist die Durchimpfungsrate in Tirol mit 36,5 Prozent. Im Burgenland sind 36,5 Prozent der Bevölkerung geimpft, in Vorarlberg 35,3 Prozent. Nach Kärnten (35,2), Salzburg (33), Oberösterreich (32,9), der Steiermark (32,5) und Niederösterreich (31,7) bildet Wien das Schlusslicht mit einer Durchimpfungsrate von 29,2 Prozent. (Diese Zahlen beziehen sich auf den Freitag.)

Das Bundesland mit der höchsten Sieben-Tages-Inzidenz ist derzeit Vorarlberg mit 115,8, gefolgt von Tirol, Steiermark und Kärnten (89,6, 82,5 bzw. 75,5). Weiters folgen Salzburg (67,7), Wien (66,6), Niederösterreich (55,4) und das Burgenland (41,8).