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Wintersaison soll nicht abgesagt werden

25.11.2020 • 12:28 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
<span class="copyright">Archivbild/Philipp Steurer</span>
Archivbild/Philipp Steurer

Gantner und Titler sprechen sich gegen Schließung der Skigebiete aus.

Die Vorarlberger Landesräte Christian Gantner (Tourismus) und Marco Tittler (Wirtschaft, beide ÖVP) sprechen sich klar gegen eine europaweite Schließung der Skigebiete aus. „Eine Wintersaison wird es geben, wenn auch eine andere“, erklärten sie am Mittwoch in einer Aussendung. Die Öffnung der Skigebiete hänge von den Infektionszahlen ab, so Gantner, es sei daher zu früh, sich für Schließungen auszusprechen. Eine Entscheidung könne zudem nur österreichweit fallen.

Die Schließungs-Forderungen aus Italien und Bayern seien jetzt „die völlig falsche Botschaft“, so Gantner und Tittler: „Vorarlberg sagt den Winter sicher nicht ab.“ Der Vorarlberger Tourismus habe im Sommer gezeigt, dass „sichere Gastfreundschaft“ möglich sei. Gantner verwies auf den „Winterkodex Vorarlberg. Sicher ein guter Winter“, eine landesweit koordinierte und einheitliche Strategie, die Gästen und Beschäftigten größtmögliche Sicherheit bieten soll. Vorarlberg habe als erstes und bisher einziges Bundesland nach den Winterregeln des Bundes eine umfassende touristische Strategie für die Wintersaison 2020/2021 vorgelegt, die teilweise sogar über das gesetzliche Mindestmaß hinausgehe. Vertrauen und Sicherheit seien „die neue Währung“ dieses Winters.

Die Entscheidung über eine Schließung hänge von den Infektionszahlen ab und dürfe keinesfalls „leichtfertig aus dem Bauch heraus“ getroffen werden, warnte der Tourismuslandesrat. Einen Alleingang Vorarlbergs werde es aber nicht geben: „So eine Entscheidung kann nur österreichweit fallen.“ Er sei für die kommende Wintersaison „nach wie vor optimistisch“.

In den Tourismusregionen seien auch zahlreiche Betriebe indirekt auf eine Wintersaison angewiesen, erklärte Tittler. Deshalb sei die Reduktion der Infektionszahlen „eine der wichtigsten wirtschaftspolitischen Maßnahmen“.

APA